Kennt ihr die Geschichte vom Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt? Oder die vom Tropfen, die den Stein mürbe macht und ihn schließlich aushöhlt?
Diese Dinge können wunderbar auf uns Menschen übertragen werden.
Wir selbst und unsere Probleme, Ängste und Gefühle stellen den Stein oder das Fass dar- wir können aber genauso gut Tropfen für andere Steine und Fässer sein und dabei merken wir es vielleicht gar nicht.
Stetig tropft das Wasser in die Regentonne rein und es fällt nicht auf- mal mehr, mal weniger. Jedoch stetig. Man kann das Wasser schöpfen, aber dafür braucht man ein aufmerksames Auge und so eine Regentonne steht eben rum und keiner bemerkt sie wirklich. Tja, bis sie schließlich randvoll ist und überläuft, dann aber auch richtig. Nur durch diesen kleinen Tropfen löst sich ein riesiger Schwall.
Das Beispiel mit dem Stein ist vielleicht noch treffender. Der Tropfen trifft immer auf die gleiche Stelle auf. Ein Stein ist hart denkt man, aber er wird mürbe an der Stelle an der man ihn die ganze Zeit ständig angreift. Es kann eine ganze Weile vergehen und nichts passiert, dann aber kehrt man wieder zurück und sieht das Loch im Stein- irreparabel.
Und das alles weil nichts passiert, außer das Zeit vergeht und nichts geändert wird an den Zuständen der Fässer und Steinen…
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